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GC ist ja so geheim…

// September 3rd, 2010 // 5 Comments » // Allgemein

Ich hatte gestern das Vergnügen meine Freundin zu einer Exkursion ins Siegerland zu fahren. Bei der Exkursion mit dem Titel „unterwegs im Zauberwald“ im Rahmen des „Siegener Naturprofi Projektes“ ging es darum Kinder im Alter zwischen 7 und 11 Jahren durch den Wald zu führen. Rätsel mussten gelöst werden, es ging auf „verschlungenen Pfaden“ durch den Wald und am Ende konnte ein Schatz gefunden werden.

naturprofi Das Projekt ansich finde ich sehr gut! Die Kinder werden mit verschiedenen Projekten an die Natur herangeführt. So fand man neben dem Projekt „unterwegs im Zauberwald“ auch Veranstaltungen wie „Dem Vogel ein Haus gebaut“ bei dem ein Vogelhaus gezimmert wurde, die „Fledermaus – Safari am Mühlenweiher“ bei dem Fledermäuse beobachtet werden konnten oder „Wie kommt der Apfel in die Flasche“ bei dem Kindern gezeigt wurde wie Apfelsaft entsteht. Kinder die mindestens 3 Veranstaltungen besuchen / besucht haben können dann am Ende des Jahres den Titel „Naturprofi“ tragen und werden im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit geehrt und jedes Kind bekommt ein kleines Geschenk.

Soweit so gut, meine Freundin durfte sich 3 Stunden mit den Kindern beschäftigen und ich hatte Zeit ein wenig in Siegen zu Cachen. Nach der Veranstaltung holte ich sie und 2 weitere Mitstudentinnen dann wieder ab und wurde hellhörig; viele der Kinder hatten wohl immer wieder das Wort „Geocaching“ fallen lassen. So berichtete meine Freundin von Kindern die bei jeder „Rätselstage“ von Geocaching zu berichten wussten. Da fielen Worte wie „bei einem Multicache muss man auch Rätsel lösen“ oder „Beim Geocaching sucht man auch Schätze“. Eines der Kinder erkannte auch das GC Logo auf der Heckscheibe meines Wagens (und das obwohl ich das geocaching.com unter dem Logo weg geschnitten habe…).

Ob das nun gut oder schlecht ist möchte ich nicht weiter kommentieren. Mir zeigt es nur immer wieder das Geocaching nichts „geheimes“ mehr ist. Hinz und Kunz läuft durch den Wald und sucht Tupperdosen. Das sich da einige Menschen noch als „Elitäre Minderheit“ sehen ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Einerseits mag es gut sein das Kinder zurück zur Natur finden, andererseits ist der Wartungsaufwand und das Thema „Downtrade“ wohl demnächst noch präsenter wie bisher.

Wer sich über das Projekt des Siegener Naturprofis informieren möchte, der klicke bitte den nachfolgenden Link: Siegener Naturprofi (Es handelt sich um eine .pdf Datei die in den meisten Fällen einen Download mit einschließt. Ich versichere dass die Datei zu der Zeit in der ich Sie ausgeführt habe frei von Viren und Trojanern war.)

Liebe Grüße

Schatz ich bin mal weg…

// August 27th, 2010 // 6 Comments » // Allgemein

rucksack

Diesen einen kleinen Multi machen von dem ich Dir erzählt habe! Ich hoffe mal das Wetter wird nicht durchgehend nass und wir haben eine schöne Zeit in den Nordvogesen. Danach werde ich um einige Erfahrungen reicher sein und habe sicherlich einiges zu erzählen.

Liebe Grüße

Mein Nachtcachefluch…

// August 23rd, 2010 // No Comments » // Allgemein

sonnenuntergang Ist endlich vorbei! 4 Ncs bin ich in den letzten Monaten angegangen, 4 mal musste ich DNF loggen, 3 mal war das Final gemuggelt, einmal fehlten Stationsreflektoren. Freitag war es dann aber endlich soweit! „Nachts wenn das Käuzchen ruft“, ein Nachtcache direkt um die Ecke, ein Nachtcache der lange disabled war… Jetzt musste es einfach klappen! Zusammen mit einigen anderen Cachern und dem Owner ging es los!

Der erste Reflektor war schnell ausgemacht und wir folgten dem Weg. Ich muss anmerken, dass ich Lampentechnisch nicht ganz so gut unterwegs war, meine Fenix TA21 hatte sich in sofern verabschiedet, dass ich die Helligkeitsstufen nicht mehr umschalten konnte. Meine Lampe hing bei Stufe 7 und es ging weder heller noch dunkler. Zu allem Überfluss war mein Zweitakku nach einem Cache der sich bis in die Nacht zog gehimmelt worden und ich musste mit einem auskommen. Auf Stufe 7 hielt der natürlich nicht ewig so dass ich nach der Hälfte der zu laufenden Strecke feststellen musste das die Leuchtkraft nachließ, nach etwa 200 Metern erlosch die LED dann komplett. Ich war nun also auf meine Mitcacher angewiesen und war bis auf meine neuste Errungenschaft (eine UV-Lampe) praktisch nur Beiwerk…

pilze Bis hierhin war es mir noch klar, es ist ein Nachtcache, eine Cacheart die nicht auf dich zugeschnitten wurde. Es ist eine Art zu Cachen die dir sehr viel Spass macht, aber irgendjemand hat einfach etwas dagegen… Die Stationen liefen aber erstaunlich gut und wir kamen ohne den Owner und weitestgehend ohne Hints aus! Ich muss aber auch anmerken, dass die Stationen alle sehr schön durchdacht waren. Mit bloßem Suchen kam man hier nicht weit, die Verstecke waren einfach, für einen Muggel aber praktisch unsichtbar, so wie es sein soll! Man könnte wohl eine ganze Menge über diesen Cache verfassen… Spoilern auf Deibel komm raus muss aber auch nicht sein. Ehe ich es mich versah standen wir auch schon am Final und ich konnte endlich meinen ersten gefundenen Nachtcache loggen, was für ein schönes Gefühl!

Vergessen war der Ärger über die kaputte Lampe und den Akku, vorbei war der Gram über gemuggelte Finals und zu wenige Reflektoren! Ich hoffe mal diese kleine Glückssträhne hält nun noch eine weile damit ich einige weitere Nachtcaches angehen kann.

lampentest Hier noch mal vielen Dank an all die netten Mitcacher die ich am Wochenende treffen durfte. Außerdem geht mein Dank an einen Mitcacher der mir seine kaputte UV Lampe vermacht hat (sie funktioniert nach wie vor einwandfrei ^^). Und Last but not least geht mein Dank an Jofrie der mir innerhalb von 48 Stunden eine neue Taschenlampe organisierte. Freitag ging eine E-Mail raus und am Samstag hielt ich eine neue Taschenlampe in den Händen!

Von wegen Servicewüste Deutschland…

Neucacher „anleiten“ nicht „verleiten“!

// August 9th, 2010 // 4 Comments » // Allgemein

Ich habe eben einen schönen Artikel in „Schrottie´s großer weiter Welt [LINK]“ gelesen den ich so unterschreiben und in meinem Artikel „No Press what?! [LINK]“ auch bereits zum Teil behandelt hatte. Geocaching gerät immer öfter in den Blickpunkt diverser Organisationen (das können nun Jäger sein, Naturschützer oder Forstämter, spielt hier nun keine Rolle). Leider bekommen solche Organisationen und Vereine oftmals ein falsches Bild vom Geocaching und viele haben allenfalls etwas (leider falsches) darüber gelesen.

Die Schlagzeilen lauten leider immer öfter „Bombenalarm durch Geocätsch“ oder „Anwohner alarmierten nach beobachtetem Drogenversteck die Polizei“ oder (und das finde ich eigentlich noch schlimmer) „Geocatscher für Wald und Flurschäden verantwortlich“ „Jägerschaft in Aufruhr über neues Hobby“ usw.. Das im Land Niedersachsen ein Verbot am Geocaching durch die Politik diskutiert wird kann in Schrotties Blog nachgelesen werden.

Was geschehen ist kann in keinster Weise rückgängig gemacht werden (auch wenn es viele wohl gerne so hätten). Was man aber machen kann ist neue Cacher an die Hand zu nehmen. Das geht durch Newbie Events, durch Angebote in der „grünen Hölle“ oder im allgemeinen durch Aufklärung in Blogs und Foren. Hier sollten Wir (also Wir „die Geocacher“) an einem Strang ziehen! Anstatt ewig alle Neulinge zu verteufeln und sie mit sinnfreien Kommentaren (auf für sie wahrscheinlich wichtige Fragen) zu bombardieren, sollten wir eher zusehen dass wir neue Cacher unterstützen.

Wenn der „neue Cacher“ sieht das „erfahrene Leute“ Ihre Dosen mitten im Wald vor einem Hochsitz deponieren werden sie das ebenso machen. Wenn der Neuling sein Auto vor einem „Durchfahrt verboten“ Schild abstellt und er dann von „erfahrenen Leuten“ überholt wird denen er dann an der Dose begegnet wird er das genauso machen. Das Problem was Heute alle mit den „Neulingen“ haben ist hausgemacht. Wenn man sich jahrelang nur für sich interessiert und sein Süppchen kocht muss man sich nicht wundern wenn es Menschen gibt die „die ganze Aufregung“ gar nicht verstehen können, es machen doch die Leute die das Hobby schon 5-6 Jahre machen genauso, also wird es wohl immer so gewesen sein!

Es gibt sicherlich schwarze Schafe aber man sollte auch nicht immer die Schuld bei den anderen suchen. Wenn der Jäger nachts um 3 mit seinem Allrad durch den Wald knallt ist das schei.. , aber muss ich das genauso machen? Das Problem ist, dass der Jäger das schon Jahre macht und das man es bei dem Jäger „nicht so eng“ sieht. Der zahlt ja auch ordentlich Geld dafür dass er das Wild dezimiert. Zahlst Du etwas fürs Cachen? Man sollte immer die Bälle flach halten und sich überlegen gegen wen man wettert und wer am Ende „am längeren Hebel“ sitzt. Ich glaube nicht das Geocacher aktuell einen solchen Einfluss auf die Politik haben wie es die Jägerschaft schon seid Jahren praktiziert.

Wir müssen zusehen dass es keine Angriffsfläche mehr gibt, dass wir uns gesittet verhalten und neuen Cacher zeigen wie es richtig geht. Wenn man mal eine Frage richtig und ordentlich beantwortet und einfach mal über das „t“ in Geocatching“ von einem Neuling hinweg sieht, oder wenn man mal nicht einfach nur „das Thema gabs schon, Wiese Wiese“ brüllt ist das schonmal ein Anfang.

Es freut mich allerdings zu sehen, dass sich etwas tut. Wenigstens in Blogs wird immer öfter darauf hingewiesen und mancher bietet sogar aktiv seine Hilfe an (siehe hier zum Beispiel den Blog von JR (http://jr849.de/). Wenn wir eben mal alle über unseren Schatten springen würden um aktiv etwas zu tun könnte man sicherlich einiges in den Köpfen von Neulingen bewegen. Wenn mal wieder eine Leitplanke von einem Cacher auftaucht der 5 Founds hat dann schreibt ihn doch mal an… bietet Ihm doch einfach mal an ihn mal mit zu nehmen um ihm mal schöne Dosen zu zeigen. Oder wenn sich mal ein Cacher wie die Axt im Walde benimmt, sagt Ihm das! (Irgendwo in der grünen Hölle findet sich ein Thread in dem ein Cacher beschreibt das 2 Cacher in der Fußgängerzone ganz offensiv gesucht haben… er stand daneben und hat nichts gesagt).

Das tut nicht weh und hilft ungemein…

Liebe Grüße

Liebe Geocacher aus dem Sauerland, Eure Hilfe ist gefragt!

// Juli 29th, 2010 // 2 Comments » // Allgemein

In Zusammenarbeit mit anderen Cachern aus dem Sauerland entsteht derzeit ein neues Projekt. Der „Sauerland Höhenflug“ soll alle 5 Kilometer mit einer Dose bedacht werden. Zu diesem Zweck ist es wichtig, dass wir möglichst viele Cacher mobilisieren. Es geht immerhin um eine Strecke von 250 Kilometer.

Es ist dabei egal welcher Art und Größe diese Dosen sind, sie sollten nur möglichst nahe an den vorgegebenen Koordinaten liegen. Die Koordinaten wurden ausgemessen und um die 5 Kilometer Marke einzuhalten ist es unabdingbar das Ihr die Dosen eben so nah wie eben möglich an den angegebenen Koordinaten versteckt. Wenn an der angegebenen Koordinate natürlich ein Verstecken unmöglich sein sollte, so könnt Ihr selbstredent etwas von der Koordinate abweichen.

Ich würde mich freuen, wenn es möglichst viele Regular Dosen auf den Höhenflug schaffen würden. Wir haben so schöne Wälder, da muss man keine Filmdose am Wurzelbereich verstecken. Platz für einen Small oder einen Regular sollte immer vorhanden sein.

Wenn Ihr also Interesse daran habt das Projekt zu unterstützen meldet Euch einfach in der „Grünen Hölle“ in diesem [LINK] Thread. Eine Übersicht über die bereits vergebenen Koordinaten findet Ihr hier [LINK]. Solltet Ihr Euch nicht in der „Grünen Hölle“ registrieren wollen, so meldet Euch einfach per E-Mail bei mir (Admin[ät]secret-boxes.de).

Ich freue mich auf eine schöne Zusammenarbeit!

Liebe Grüße

Basti

Alle Tauschgegenstände für meinen Multi zusammen

// Juli 20th, 2010 // 3 Comments » // Allgemein

Es neigt sich langsam dem Ende zu. Ich habe wochenlang gebastelt, geklebt, getüftelt und ausprobiert, eine schöne Strecke gesucht und mir Ideen gesucht bzw. einfallen lassen. Heute kamen dann auch mit der Post die letzten Tauschgegenstände für mein Final. Ich habe zwar meine Bedenken weil ich nichts „kindgerechtes“ mit in den Cache packe aber dieses Attribut wird ohnehin nicht gesetzt und bei einem Multi von knapp 10 Kilometern glaube ich ohnehin nicht unbedingt daran das ich mit allzu vielen Kindern zu rechnen habe. Ist ein so schlechtes Gewissen normal? Ist es normal dass man sich Gedanken darüber macht ob etwas kindgerechtes im Cache zu finden ist? Wie definiere ich das eigentlich? Was ist schön für Kinder? Muss es immer das Gelumpe aus einem Ü-Ei sein?

tg Ich bin ohnehin gespannt wann all die Dinge nur noch aus Überraschungsei-Müll bestehen. Downtrade finde ich furchtbar aber ich denke das gehört inzwischen zum Hobby dazu. Ansonsten denke ich das es eine schöne Auswahl geworden ist… Es hat fast alles mit unserem Hobby zu tun und man kann es brauchen. Das schwarze Ding ist übrigens einer meiner ersten Selbstgebauten Caches (dazu gibt es hier im Blog unter „Bastelecke“ auch ein „Making Off“). Da ich davon ab bin jemals einen Micro verstecken zu wollen darf sich nun jemand anders über den kleinen freuen.

Zu meinem Multi gibt es mal noch wenig zu sagen (man möchte ja nicht Spoilern), die Länge: etwa 10 Km, Anzahl der Stationen 13 + Bonus, Zeitaufwand… gute Frage, ich tippe mal so auf 4-6 Stunden, die Behältergröße: und nun kommt wohl eine Seltenheit in deutschen Wäldern: nur Small und Regular. Ausgelegt wird das ganze hoffentlich am Samstag, bis zum publish wird dann aber noch etwas Zeit ins Land gehen.

Was mache ich eigentlich wenn alles fertig ist und mich meine Freundin nach Wochen mal wieder aus dem Keller kommen sieht :whistle:

Liebe Grüße

Meine Seite „bäumt auf“

// Juli 8th, 2010 // 1 Comment » // Allgemein

Kuren und Wellness TV bäumt auf! Kostenlos mitmachen und Bäume pflanzen!

Nachdem ich ja schon die Aktion „Diese Seite ist CO2 Neutral“ unterstütze, bekam ich per E-Mail die Information über eine weitere Aktion mit der Bäume gepflanzt werden. „Kuren und Wellness TV“ hat nun in Zusammenarbeit mit „I Plant A Tree“ die Aktion „meine Seite bäumt auf“ ins Leben gerufen.

Jede Internetseite, die etwa 25.000 mal im Monat aufgerufen wird, produziert im Jahr um die 6 kg CO2, ein Baum kann im Jahr 10-30 kg CO2 absorbieren. Dadurch dass ich ja nun schon 2 Bäume hab pflanzen lassen, wird der CO2 Ausstoß meiner und anderer Seiten absorbiert. Ich finde, gerade in Zeiten der ewigen Waldrodung ist das eine schöne Aktion.

Ich unterstütze die Aktion allerdings nur zweitrangig wegen dem CO2 Ausstoß, die Wälder liegen mir da doch mehr am Herzen. Sicherlich kann man auch einfach so Bäume pflanzen wird sich der Eine oder Andere denken, das ganze aber in der Form durch „Werbung“ zu finanzieren ist eine nette Sache denn dadurch fällt es dem Initiator sicherlich leichter in kurzer Zeit mehr Bäume zu pflanzen.

Alles was man tun muss, ist den „Meine Seite bäumt auf“-Button auf seine Seite einzubinden, unter www.kurenundwellness.tv/umweltschutz gibt es einige Beispielbuttons mit dem passenden HTML Code. Im Anschluss reicht eine Email an die Initiatoren mit dem Vermerk wo sich der Button befindet und schon hat man sich effektiv und vor allem kostenlos an der Umweltaktion beteiligt.

Ich fänd es allerdings noch schön (vielleicht als kleine Anmerkung) wenn in regelmäßigen Abständen Bilder von dem „neu bewaldeten“ Gebiet ersichtlich würden oder man sonst wie sehen könnte was sich bei der Aktion tut.

Liebe Grüße

Hitze, Hitze, Hitze, Waldbrand?!

// Juli 2nd, 2010 // 3 Comments » // Allgemein

Nicht das ich mich über das schöne Wetter beschweren möchte (na ja gut, in Zeiten wo man nicht Cachen gehen kann darf ich mich doch ein wenig beschweren) aber es ist warm… richtig warm! Das Waldbrandrisiko ist derzeit in weiten Teilen Deutschlands wirklich hoch und es soll ja auch die nächsten Tage nicht unbedingt besser werden. Die Waldbrandgefahr wurde vielerorts mit 4 eingestuft, Anfang kommender Woche wird sie wohl mit der höchsten Stufe 5 eingestuft werden.

Das Betreten ist in einigen Gebieten sogar schon untersagt worden. Auf LINK kann man den aktuellen Waldbrandindex einsehen. Besonders interessant sind für Cacher die folgenden Punkte:

Stufe 4 – hohe Gefahr Schweißarbeiten sind generell verboten. Ausnahmen gelten nur für Bahngleise und den Bahnbetrieb. Öffentliche Wege und Straßen, die durch Wälder führen, dürfen nicht verlassen werden. Parkplätze in Wäldern und ähnliches können für Besucher gesperrt werden.

Stufe 5 – sehr hohe Gefahr Das Betreten des Waldes ist verboten. Ausnahmen gelten für Forstdienstmitarbeiter und Waldbesitzer, die notwendige Arbeiten durchführen. Das Parken an Waldparkplätzen ist verboten. Die zuständige Verwaltungsbehörde hat für eine Kennzeichnung zu sorgen.

Natürlich sollte sich der rauchende Cacher auch im klaren darüber sein, seine Kippe nicht einfach in den Wald zu werfen (Mal ganz davon abgesehen, dass es ohnehin verboten ist im Wald zu Rauchen (danke an -jha- der mir das nochmal in Gedächtnis rief)). Autos können im übrigen auch zu einem Waldbrand führen, der Katalysator kann hohe Temperaturen erreichen und damit das trockene Laub oder Gras unterhalb des Autos entzünden.

Es ist also Vorsicht geboten wenn man dieser Tage den Wald betreten möchte. Wer sich im übrigen über ein Verbot hinwegsetzt kann mit emfindlichen Strafen rechnen wenn er bei seinem Spaziergang erwischt wird. Voraussetzung dafür ist allerdings eine ersichtliche Kennzeichnung mit Schildern und oder Flatterband.

Liebe Grüße

Das wars dann erstmal!

// Juni 25th, 2010 // 7 Comments » // Allgemein

Wenn man irgendwas sucht ist es nie wo mans sucht! Das ist Murphys Gesetz! Kurz nach der Garantie geht der Motor zu Bruch. Das ist Murphys Gesetz! Gute Freunde kommen und gehen doch die Feinde um mich rum sammeln sich an! Denn es geht alles schief was nur kann das ist Murphys Gesetz!

Dieser Text von Roger Cicero passt im Augenblick ganz gut. Es war ein Tag wie jeder andere, ich ging zur Arbeit, kam nach Hause und aß zu Mittag. Ich beschloss Cachen zu gehen und wollte mich gerade auf den Weg machen als das Telefon klingelte. Ein guter Kumpel von mir fragte, ob ich nicht beim Heu machen helfen kann… Klar kann ich denn dafür sind Freunde ja da! Also hatte ich mich nochmal umgezogen und machte mich auf den Weg…

Meine Aufgabe bestand darin Heuballen auf einen Anhänger zu stapeln die mir von unten angereicht wurden. Dabei fuhr der Traktor natürlich weiter, man will ja keine Zeit verlieren! Das ganze unterfangen klappte sehr gut, wir kamen zügig voran und als die letzten 2 Ballen aufgeladen waren passierte es… Ich merkte wie die gestapelten Ballen unter mir nachgaben und ich mitsamt dieser Ladung aus etwa 3 Metern in die Tiefe stürzte. Kurz die Brille gesucht, ist heil geblieben Gott sei dank! Naja dumm gelaufen… müssen wir den Mist halt wieder aufladen.

Ich versuchte aufzustehen und merkte das da irgendwas nicht so wollte wie ich das gerne gehabt hätte. Ich sackte also wieder zusammen und blieb am Boden liegen, schaute auf meinen Knöchel und sah die Bescherung… Der war natürlich nunmehr doppelt so dick wie er sein sollte und bei genauerer Überlegung erinnerte ich mich das ich bei meinem Sturz zwei mal ein lautes knacken gehört hatte…

Nachdem die Lage dann auch von den Personen um mich herum registriert wurde befand ich mich auch schon auf dem Weg ins Krankenhaus. Diagnose: Bänderriss! Mindestens 4 Wochen… können aber auch 8 sein wo das Laufen unmöglich werden wird. Dabei hatte ich eine so schöne Tour um den Edersee geplant… 8 Wochen, was macht man 8 Wochen lang auf Krücken? Warum ist das Wetter jetzt gerade so gut das ich mich schon sehr aufs Wochenende gefreut hatte? Fragen über Fragen aber:

Das ist Murphys Gesetz!

PS: Ich habe noch einen Funken Hoffnung, der behandelnde Arzt machte mir Mut und meinte es könnte im besten Fall auch “nur” überdehnt sein, dann wäre das in 2 Wochen wieder in Ordnung. Ich wusste garnicht das sowas Heute nichtmal mehr operiert wird… Schiene um den Knöchel, 2 Krücken und auf gehts! Eine 100 % Diagnose konnte er übrigens aus folgendem Grund nicht stellen Zitat: “Ich könnte das nun untersuchen aber ich habe Angst das sie mich dabei umhauen, der Fuß wird eingespannt und untersucht, nicht gerade schmerzfrei… also warten wir die Schwellung ab. Ich kann ihnen bei der Schwellung und den Symptomen aber schonmal sagen das ich von einem Bänderriss ausgehe”

Vom Cacher zum Tierretter!

// Juni 20th, 2010 // 9 Comments » // Allgemein

Es ist schön wenn man wieder Internet hat und man wieder bloggen kann. Am Samstag machte ich mich auf um den Cache „Anagramm – Gästebuch leasing“ in Rönkhausen zu besuchen. Ein kleiner Multi mit einfachen Stationen rund um einen künstlich angelegten See auf einer Bergkuppe.

kunstlich1 Der See ansich war mir neu, noch nie war ich an einer solchen Stelle und ich musste mich mal wieder darüber wundern was der Mensch so alles in die Natur haut. Die ersten Stationen gingen recht schnell und am „See“ angekommen musste ich mich erstmal umsehen, so was hatte ich wirklich in der Form noch nicht zu Gesicht bekommen. Man hatte eine Tolle Aussicht und der Wind pfiff hörbar durch den künstlichen Talkessel.

Auf der Route dieses Multis lag allerdings noch ein kleiner Tradi „Pumpspeicherwerk Rönkhausen“ und es war klar dass der auch noch schnell aufgesammelt werden musste. Gesagt getan… als ich gerade mit loggen fertig war und der Regen der inzwischen eingesetzt hatte nachgelassen hatte, konnte ich mich also frohen Mutes wieder auf den Weg zur nächsten Multistation machen. Mein Blick war immer noch auf den See gerichtet und so fiel mir auch ein kleiner Hase (oder ein Wildkaninchen so genau kenne ich mich da nun doch nicht aus) ins Auge.

kunstlich2 Dieser versuchte nach Leibeskräften die steile Betonwand hoch zu kommen und rutschte immer wieder in Richtung Wasser. Es hätte ihm auch so nichts gebracht, immerhin war um den See ein Zaun gezogen der ein entkommen unmöglich gemacht hätte. Ich überlegte nun also wie ich dem armen Geschöpf helfen konnte und schaute mich um… Auf der anderen Seite des Sees hatte man eine kleine „Straße“ angelegt die nicht so steil wie der Rest abfiel, da musste der Hase also hin, hier war auch ein Tor durch welches er wahrscheinlich gekommen war. Wäre alles kein Problem gewesen, wenn man mal davon absieht, dass es gut einen Kilometer zu hoppeln bzw. zu laufen waren.

hase Ich versuchte nun also erstmal den Hasen durch rufen in die richtige Richtung zu locken und ob man es nun glaubt oder nicht, das ging wirklich gut *g*. Knapp 600 Meter folgte mir der Hase (während mich einige Hundemuggel ganz verstört anschauten… mag an meinem „Na komm, ist nicht weit, los weiter, ist gleich geschafft“ gelegen haben) bis er sich dazu entschied nicht mehr weiter zu wollen. Es waren aber nurnoch 400 Meter und ich wollte nicht gehen, ehe ich diesen Hasen da raus hatte… Der Multi war auch schon in weite Ferne gerückt, mir ging es nur um das Tier!

Gut wer nicht hören will… Ich suchte Steine zusammen und warf selbige, natürlich nicht auf den Hasen, immer wenn der Hase in die falsche Richtung wollte warf ich einen Stein ins Wasser und er drehte schnurstracks wieder um und hoppelte in Richtung Straße. Das ganze dauerte nun schon knappe 2 Stunden und langsam verlor ich den Glauben daran, dass es wirklich noch was wird. Dann aber hoppelte der Hase nach einem weiteren Steinwurf in Richtung Straße, legte den Turbogang ein, zwängte sich durch das Tor und verschwand im Wald.

Ich war klitschnass vom Regen, fertig mit den Nerven, und meine Füße taten mir vom ewigen hin und her weh aber: ich war glücklich! Den Multi noch zu Ende gemacht und dann in aller Ruhe und mit einer großen Zufriedenheit zum Auto zurück. Das sind Erlebnisse die man wohl nie vergisst!

Liebe Grüße

Basti