Review: Fenix TA21
// März 15th, 2010 // Allgemein
Heute kam endlich das ersehnte Päckchen und als ich nach der Arbeit nach Hause kam, überreichte meine Freundin mir selbiges auch gleich. Schnell aufgemacht und ich hielt das, was ich bestellt hatte in Händen. Eine Fenix TA21 + 2 18650 Li-ion Akkus (Trustfire) + das passende Ladegerät.
Die Lampe hatte ich schon mal in den Händen und wusste demnach was mich erwartet. Das Gehäuse ist schwarz anodisiert was eine lange Lebensdauer verspricht, sie ist somit abriebfest und hält auch einem „Anecken“ an Felsen oder ähnlichem stand ohne die Oberfläche zu beschädigen. Nichts wackelt, nichts klappert, alles was fest sein soll ist fest. Im Lieferumfang waren bei mir folgende Dinge enthalten: neben der Tala eine Bedienungsanleitung (auf Englisch), 2 Handschlaufen (eine von Fenix selbst und eine von dem Onlineshop wo ich sie bestellt habe), 2 Ersatz O-Ringe, eine Ersatz Endkappe sowie ein Gürtelclip und 2 CR123A Batterien.
Das Design fällt mir besonders durch gute Griffigkeit auf, die Lampe liegt sehr gut in der Hand und durch das geringe Gewicht (laut Hersteller 168 Gramm nach meinem Nachmessen 171 Gramm, ohne Akku) stört sie auch nicht wirklich. Die Kontakte im inneren sind vergoldet, das Gewinde am Ende gefettet und dicht abschließend. Die Tala ist so konzipiert, dass ein wegrollen nahezu unmöglich ist außerdem kann man die Lampe durch Aufstellen auch als „Kerze“ verwenden. Durch die recht geringe Größe (168mm in der Länge 25,4 mm im Durchmesser bzw. 39mm am Lampenkopf) passt die Lampe bequem in jede größere Jackentasche oder den Rucksack.
Die Fenix TA21 verfügt über einen so genannten „forward Clicky“, dass heißt, das durch geringen Druck die Cree XR-E LED (Q5) eingeschaltet wird, der Clicky aber nicht einrastet, Morsen ist somit ohne Probleme möglich. Erst durch etwas festeren Druck rastet der Clicky ein und die Lampe läuft im Dauerbetrieb.
Ich hatte erst Sorge ob der vielen Modi, die die Lampe mit sich bringt (und das sind immerhin 12 an der Zahl). Durch drehen am Lampenkopf kann man den gewünschten Modus einstellen. Hier zeigt sich wieder die gute Qualität von Fenix! Der Drehschalter „knackt“ bei jedem Modus hörbar und rastet ein, die Modi sind schnell durch schaltbar und der Drehschalter lässt sich in beide Richtungen drehen. Welchen Modus man am liebsten oder häufigsten nutzen möchte, sollte wohl jeder für sich selbst herausfinden. Die Taschenlampe kommt mit folgenden Modi daher:
Mode I (4 Lumen, 170 Std.)
Mode II (18Lumen, 37 Std.)
Mode III (35Lumen, 18 Std.)
Mode IV (50Lumen, 12 Std.)
Mode V (80Lumen, 7 Std.)
Mode VI (120Lumen, 4 Std.)
Mode VII (160Lumen, 2,5 Std.)
Mode VIII (195Lumen, 2 Std.)
Mode IX (225Lumen, 1.5 Std.)
Mode X (230Lumen Strobe , 3 Std.)
Mode XI (18Lumen Flash, 370 Std.)
Mode XII (SOS, 30 Std.)
Der erste Modus eignet sich wunderbar um mal eben schnell etwas nachzulesen oder die Türe zu öffnen, der dritte Modus eignet sich meiner Meinung nach gut zum laufen. Zwischen den Modi 7 und 9 konnte ich kaum noch einen großen Unterschied feststellen, hier hätten es sicherlich auch ein bis zwei Stufen weniger getan. Von den vielen Modi sollte man sich allerdings meiner Meinung nach wirklich nicht abschrecken lassen, durch den Aufbau der Lampe kann man sehr schnell und benutzerfreundlich durch die einzelnen Modi durchschalten.
Die letzten drei Modi (Strobe, Flash und SOS) halte ich durchaus für sinnvoll! Den Strobe habe ich mal am eigenen leib ausgetestet und der wirkt (sicherlich im Überraschungseffekt noch ein wenig besser, fragt sich ob man den Modus um „Ernstfall“ auch schnell genug parat hat. Wenn meine Freundin jedoch joggen geht dann meist mit Kopflampe, wenn man dann den Strobe von vornherein eingestellt hat, hat man beim Einsetzen unter umständen einige Sekunden mehr, das Pfefferspray aus der Tasche zu ziehen). Natürlich klingt das ganze in der Theorie ganz schön durchdacht, im Ernstfall hat man den Kopf wohl wo anders ABER, dennoch finde ich das durchaus Sinnvoll! Flash ist ganz gut um damit an einer Straße vorbei zu gehen, das menschliche Auge reagiert auf bewegtes Licht eher als auf einen einfachen Lichtstrahl. SOS erklärt sich von selbst, meiner Meinung nach ist es nicht schlecht so was zu besitzen, gerade wenn man allein unterwegs ist (ersetzt natürlich kein Handy, erregt aber mal eher Aufmerksamkeit als wenn man gar nichts hat).
Abschließend kann ich sagen, dass ich meinen Kauf nicht bereue. Ich habe eine qualitativ hochwertige Lampe die ein schönes helles (weißliches) Licht erzeugt, ein stimmiges Design hat und meiner Meinung nach recht Benutzerfreundlich ist. Ich hoffe das erste Review meiner Karriere hat euch gefallen. Jedoch muss jeder für sich selber wissen, welche Lampe für ihn die Richtige ist. Deshalb ist mein Rat diesbezüglich sich mal einige Lampen in Natura anzuschauen und sich dann zu entscheiden.
Liebe Grüße


“Hier zeigt sich wieder die gute Qualität von Fenix! Der Drehschalter „knackt“ bei jedem Modus hörbar und rastet ein, die…” – das verwirrt mich etwas
Wo hast du die Lampe denn bestellt? Bei diesem zahlreichen Zubehör klingt das sehr interessant!
Den Strobe-Modus nutze ich in erster Linie um Reflektoren zu finden. Wenn’s Nachts mal hakt, fallen blinkende Lichpunkte eher auf als nicht-blinkende!
Das man den auch zum Schutz nutzen kann, kannte ich noch gar nicht, aber man lernt ja bekanntlich nie aus
Alles in allem eine schöne Review, auch wenn ich persönlich eher ein LED Lenser-Fan bin
Gruß,
Knipperdolling07