Meine Seite „bäumt auf“

// Juli 8th, 2010 // 1 Comment » // Allgemein

Kuren und Wellness TV bäumt auf! Kostenlos mitmachen und Bäume pflanzen!

Nachdem ich ja schon die Aktion „Diese Seite ist CO2 Neutral“ unterstütze, bekam ich per E-Mail die Information über eine weitere Aktion mit der Bäume gepflanzt werden. „Kuren und Wellness TV“ hat nun in Zusammenarbeit mit „I Plant A Tree“ die Aktion „meine Seite bäumt auf“ ins Leben gerufen.

Jede Internetseite, die etwa 25.000 mal im Monat aufgerufen wird, produziert im Jahr um die 6 kg CO2, ein Baum kann im Jahr 10-30 kg CO2 absorbieren. Dadurch dass ich ja nun schon 2 Bäume hab pflanzen lassen, wird der CO2 Ausstoß meiner und anderer Seiten absorbiert. Ich finde, gerade in Zeiten der ewigen Waldrodung ist das eine schöne Aktion.

Ich unterstütze die Aktion allerdings nur zweitrangig wegen dem CO2 Ausstoß, die Wälder liegen mir da doch mehr am Herzen. Sicherlich kann man auch einfach so Bäume pflanzen wird sich der Eine oder Andere denken, das ganze aber in der Form durch „Werbung“ zu finanzieren ist eine nette Sache denn dadurch fällt es dem Initiator sicherlich leichter in kurzer Zeit mehr Bäume zu pflanzen.

Alles was man tun muss, ist den „Meine Seite bäumt auf“-Button auf seine Seite einzubinden, unter www.kurenundwellness.tv/umweltschutz gibt es einige Beispielbuttons mit dem passenden HTML Code. Im Anschluss reicht eine Email an die Initiatoren mit dem Vermerk wo sich der Button befindet und schon hat man sich effektiv und vor allem kostenlos an der Umweltaktion beteiligt.

Ich fänd es allerdings noch schön (vielleicht als kleine Anmerkung) wenn in regelmäßigen Abständen Bilder von dem „neu bewaldeten“ Gebiet ersichtlich würden oder man sonst wie sehen könnte was sich bei der Aktion tut.

Liebe Grüße

Wie erstelle ich eine “Instant Notification”?

// Juli 8th, 2010 // 1 Comment » // FAQ

Da ich nun schon häufiger die Frage beantworten musste, wie man eine „Instant Notification“ erstellt, dachte ich mir, ich verblogge mal etwas dazu und kann dann bei Bedarf einfach auf den Link verweisen. Zunächst sollte erwähnt werden, dass solche Notifications nur von Premium Membern auf geocaching.com genutzt werden können.

Eine „Instant Notification“ schickt automatisch eine E-Mail an Eure Adresse wenn zum Beispiel ein neuer Cache published, archiviert wird oder ein anderer beliebiger (von Euch eingestellter) Fall eintritt. Besonders interessant sind diese Notifications für all die FTF Jäger oder diejenigen, die sehen wollen was in Ihrer „Homezone“ gerade passiert. In der E-Mail die Ihr bei richtiger Einstellung von geocaching.com bekommt steht (beim publish zum Beispiel) folgendes:  Der Name des Caches, das Bundesland und die Entfernung zum Cache (in Meilen und Kilometern), das Datum und die Uhrzeit wann der Cache von welchem Reviewer freigegeben wurde, ein Link zum Log und ein Link zum Cache. Auch der Link zum Profil des Reviewers und zu Eurer eingestellten Notification findet sich.

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Kommen wir nun aber zum erstellen einer solchen „Instant Notification“. Zunächst klickt ihr nach dem einloggen auf „Dein Benutzerprofil“ bzw. „view Profile“.

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Danach sucht Ihr oben in der erscheinenden Leiste nach „Member Features“ und klickt selbiges an.

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Nun scrollt Ihr (je nach Bildschirmauflösung) etwas nach unten und sucht den Punk „Instant Log Notification Feature“. Bei „Click here“ klickt Ihr dann drauf. Ihr werdet dann auf eine fast leere Seite stoßen wo Ihr irgendwo den Punkt „Create a new notification“ findet. Auch hier lässt sich das „Create“ wieder anklicken.

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Hier erscheint nun das Menü zum erstellen. Unter „Name“ könnt Ihr den Namen eurer Notification angeben zum Beispiel „Neuer Tradi published“ oder ähnliches. Ein Klick neben „Type to Watch“ öffnet Euch eine Liste in der Ihr den Cachetyp, über den Ihr benachrichtigt werden möchtet auswählen könnt.

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Nachdem Ihr einen Typ ausgewählt habt könnt Ihr in dem Menü welches nun erscheint noch die Punkte auswählen über die Ihr benachrichtigt werden möchtet (mehrere Punkte anzuwählen ist möglich!). Nun tragt Ihr noch Eure Homekoordinaten (oder die Koordinaten in dessen Umkreis Ihr informiert werden möchtet) neben dem Punkt „From what coordinates would you like to base this search?“ ein und wählt bei „Distance in Kilometers“ den Umkreis aus. Ich persönlich lasse mir alles im Umkreis von 15 Kilometern anzeigen, bedenkt das es sich hier um die Luftlinie handelt und die Strecke bis zum Cache viel länger sein kann.

Den Punkt „Send to Another E-Mail Address” könnt Ihr frei lassen wenn die Notification an die E-Mail Adresse geschickt warden soll, die Ihr bei geocaching.com hinterlegt habt. Auch der Punkt „Look Up Postal Code“ kann frei gelassen werden, wenn Ihr bereits die Koordinaten eingegeben habt.

Zum Schluss nur auf „Create Notification“ klicken und fertig. Nun bekommt Ihr automatisch E-Mails die Euch über die Ereignisse informieren die Ihr zuvor eingestellt habt. Auf der Seite die zuvor leer war könnt Ihr nun eure einzelnen Notifications im Überblick behalten und sie gegebenenfalls bearbeiten. Wenn Ihr mal keine Notifications bekommen möchtet, entfernt einfach den Haken neben „Enable Notifications (Uncheck to Pause)“.

Nun viel Spass mit Eurer neuen Funktion. Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

Liebe Grüße

Hitze, Hitze, Hitze, Waldbrand?!

// Juli 2nd, 2010 // 3 Comments » // Allgemein

Nicht das ich mich über das schöne Wetter beschweren möchte (na ja gut, in Zeiten wo man nicht Cachen gehen kann darf ich mich doch ein wenig beschweren) aber es ist warm… richtig warm! Das Waldbrandrisiko ist derzeit in weiten Teilen Deutschlands wirklich hoch und es soll ja auch die nächsten Tage nicht unbedingt besser werden. Die Waldbrandgefahr wurde vielerorts mit 4 eingestuft, Anfang kommender Woche wird sie wohl mit der höchsten Stufe 5 eingestuft werden.

Das Betreten ist in einigen Gebieten sogar schon untersagt worden. Auf LINK kann man den aktuellen Waldbrandindex einsehen. Besonders interessant sind für Cacher die folgenden Punkte:

Stufe 4 – hohe Gefahr Schweißarbeiten sind generell verboten. Ausnahmen gelten nur für Bahngleise und den Bahnbetrieb. Öffentliche Wege und Straßen, die durch Wälder führen, dürfen nicht verlassen werden. Parkplätze in Wäldern und ähnliches können für Besucher gesperrt werden.

Stufe 5 – sehr hohe Gefahr Das Betreten des Waldes ist verboten. Ausnahmen gelten für Forstdienstmitarbeiter und Waldbesitzer, die notwendige Arbeiten durchführen. Das Parken an Waldparkplätzen ist verboten. Die zuständige Verwaltungsbehörde hat für eine Kennzeichnung zu sorgen.

Natürlich sollte sich der rauchende Cacher auch im klaren darüber sein, seine Kippe nicht einfach in den Wald zu werfen (Mal ganz davon abgesehen, dass es ohnehin verboten ist im Wald zu Rauchen (danke an -jha- der mir das nochmal in Gedächtnis rief)). Autos können im übrigen auch zu einem Waldbrand führen, der Katalysator kann hohe Temperaturen erreichen und damit das trockene Laub oder Gras unterhalb des Autos entzünden.

Es ist also Vorsicht geboten wenn man dieser Tage den Wald betreten möchte. Wer sich im übrigen über ein Verbot hinwegsetzt kann mit emfindlichen Strafen rechnen wenn er bei seinem Spaziergang erwischt wird. Voraussetzung dafür ist allerdings eine ersichtliche Kennzeichnung mit Schildern und oder Flatterband.

Liebe Grüße

Das wars dann erstmal!

// Juni 25th, 2010 // 7 Comments » // Allgemein

Wenn man irgendwas sucht ist es nie wo mans sucht! Das ist Murphys Gesetz! Kurz nach der Garantie geht der Motor zu Bruch. Das ist Murphys Gesetz! Gute Freunde kommen und gehen doch die Feinde um mich rum sammeln sich an! Denn es geht alles schief was nur kann das ist Murphys Gesetz!

Dieser Text von Roger Cicero passt im Augenblick ganz gut. Es war ein Tag wie jeder andere, ich ging zur Arbeit, kam nach Hause und aß zu Mittag. Ich beschloss Cachen zu gehen und wollte mich gerade auf den Weg machen als das Telefon klingelte. Ein guter Kumpel von mir fragte, ob ich nicht beim Heu machen helfen kann… Klar kann ich denn dafür sind Freunde ja da! Also hatte ich mich nochmal umgezogen und machte mich auf den Weg…

Meine Aufgabe bestand darin Heuballen auf einen Anhänger zu stapeln die mir von unten angereicht wurden. Dabei fuhr der Traktor natürlich weiter, man will ja keine Zeit verlieren! Das ganze unterfangen klappte sehr gut, wir kamen zügig voran und als die letzten 2 Ballen aufgeladen waren passierte es… Ich merkte wie die gestapelten Ballen unter mir nachgaben und ich mitsamt dieser Ladung aus etwa 3 Metern in die Tiefe stürzte. Kurz die Brille gesucht, ist heil geblieben Gott sei dank! Naja dumm gelaufen… müssen wir den Mist halt wieder aufladen.

Ich versuchte aufzustehen und merkte das da irgendwas nicht so wollte wie ich das gerne gehabt hätte. Ich sackte also wieder zusammen und blieb am Boden liegen, schaute auf meinen Knöchel und sah die Bescherung… Der war natürlich nunmehr doppelt so dick wie er sein sollte und bei genauerer Überlegung erinnerte ich mich das ich bei meinem Sturz zwei mal ein lautes knacken gehört hatte…

Nachdem die Lage dann auch von den Personen um mich herum registriert wurde befand ich mich auch schon auf dem Weg ins Krankenhaus. Diagnose: Bänderriss! Mindestens 4 Wochen… können aber auch 8 sein wo das Laufen unmöglich werden wird. Dabei hatte ich eine so schöne Tour um den Edersee geplant… 8 Wochen, was macht man 8 Wochen lang auf Krücken? Warum ist das Wetter jetzt gerade so gut das ich mich schon sehr aufs Wochenende gefreut hatte? Fragen über Fragen aber:

Das ist Murphys Gesetz!

PS: Ich habe noch einen Funken Hoffnung, der behandelnde Arzt machte mir Mut und meinte es könnte im besten Fall auch “nur” überdehnt sein, dann wäre das in 2 Wochen wieder in Ordnung. Ich wusste garnicht das sowas Heute nichtmal mehr operiert wird… Schiene um den Knöchel, 2 Krücken und auf gehts! Eine 100 % Diagnose konnte er übrigens aus folgendem Grund nicht stellen Zitat: “Ich könnte das nun untersuchen aber ich habe Angst das sie mich dabei umhauen, der Fuß wird eingespannt und untersucht, nicht gerade schmerzfrei… also warten wir die Schwellung ab. Ich kann ihnen bei der Schwellung und den Symptomen aber schonmal sagen das ich von einem Bänderriss ausgehe”

Vom Cacher zum Tierretter!

// Juni 20th, 2010 // 9 Comments » // Allgemein

Es ist schön wenn man wieder Internet hat und man wieder bloggen kann. Am Samstag machte ich mich auf um den Cache „Anagramm – Gästebuch leasing“ in Rönkhausen zu besuchen. Ein kleiner Multi mit einfachen Stationen rund um einen künstlich angelegten See auf einer Bergkuppe.

kunstlich1 Der See ansich war mir neu, noch nie war ich an einer solchen Stelle und ich musste mich mal wieder darüber wundern was der Mensch so alles in die Natur haut. Die ersten Stationen gingen recht schnell und am „See“ angekommen musste ich mich erstmal umsehen, so was hatte ich wirklich in der Form noch nicht zu Gesicht bekommen. Man hatte eine Tolle Aussicht und der Wind pfiff hörbar durch den künstlichen Talkessel.

Auf der Route dieses Multis lag allerdings noch ein kleiner Tradi „Pumpspeicherwerk Rönkhausen“ und es war klar dass der auch noch schnell aufgesammelt werden musste. Gesagt getan… als ich gerade mit loggen fertig war und der Regen der inzwischen eingesetzt hatte nachgelassen hatte, konnte ich mich also frohen Mutes wieder auf den Weg zur nächsten Multistation machen. Mein Blick war immer noch auf den See gerichtet und so fiel mir auch ein kleiner Hase (oder ein Wildkaninchen so genau kenne ich mich da nun doch nicht aus) ins Auge.

kunstlich2 Dieser versuchte nach Leibeskräften die steile Betonwand hoch zu kommen und rutschte immer wieder in Richtung Wasser. Es hätte ihm auch so nichts gebracht, immerhin war um den See ein Zaun gezogen der ein entkommen unmöglich gemacht hätte. Ich überlegte nun also wie ich dem armen Geschöpf helfen konnte und schaute mich um… Auf der anderen Seite des Sees hatte man eine kleine „Straße“ angelegt die nicht so steil wie der Rest abfiel, da musste der Hase also hin, hier war auch ein Tor durch welches er wahrscheinlich gekommen war. Wäre alles kein Problem gewesen, wenn man mal davon absieht, dass es gut einen Kilometer zu hoppeln bzw. zu laufen waren.

hase Ich versuchte nun also erstmal den Hasen durch rufen in die richtige Richtung zu locken und ob man es nun glaubt oder nicht, das ging wirklich gut *g*. Knapp 600 Meter folgte mir der Hase (während mich einige Hundemuggel ganz verstört anschauten… mag an meinem „Na komm, ist nicht weit, los weiter, ist gleich geschafft“ gelegen haben) bis er sich dazu entschied nicht mehr weiter zu wollen. Es waren aber nurnoch 400 Meter und ich wollte nicht gehen, ehe ich diesen Hasen da raus hatte… Der Multi war auch schon in weite Ferne gerückt, mir ging es nur um das Tier!

Gut wer nicht hören will… Ich suchte Steine zusammen und warf selbige, natürlich nicht auf den Hasen, immer wenn der Hase in die falsche Richtung wollte warf ich einen Stein ins Wasser und er drehte schnurstracks wieder um und hoppelte in Richtung Straße. Das ganze dauerte nun schon knappe 2 Stunden und langsam verlor ich den Glauben daran, dass es wirklich noch was wird. Dann aber hoppelte der Hase nach einem weiteren Steinwurf in Richtung Straße, legte den Turbogang ein, zwängte sich durch das Tor und verschwand im Wald.

Ich war klitschnass vom Regen, fertig mit den Nerven, und meine Füße taten mir vom ewigen hin und her weh aber: ich war glücklich! Den Multi noch zu Ende gemacht und dann in aller Ruhe und mit einer großen Zufriedenheit zum Auto zurück. Das sind Erlebnisse die man wohl nie vergisst!

Liebe Grüße

Basti

Entsetzt: Burgruine Waldenburg…

// Juni 20th, 2010 // 5 Comments » // Lokales

Es gibt so Tage da wünsche ich mir einfach mal einen Cache nicht besucht zu haben. So ein Tag war es dann Heute! Nicht das der Cache nicht schön gewesen wäre und ich keinen Spass hatte, nein vielmehr war ich am Final erstmal sprachlos, traurig und wütend!

ruine7 Der Cache „Biggesee 7“ führt einen von der Kapelle in Waldenburg zu einer alten Burgruine. Bis vor wenigen Jahren stand die Ruine mitten im Wald, es wuchsen alte Bäume (teilweise schon weit über 100 Jahre alt), die Wege zur Ruine wurden gesäumt von wilden Brombeeren und es war einfach ein „magischer“ Ort. Hier konnte ich abschalten, von der richtigen Stelle aus über den Biggesee schauen und einfach mal in Ruhe die Natur genießen. Ich las in der Presse, dass man die Bäume am Hang der Waldenburg Richtung Biggesee fällen wollte um den Blick auf die Ruine freigeben zu können.

Zunächst mal muss man hier anmerken, dass der Biggesee als „neues“ Touristengebiet gerade von Grund auf verändert wird. Es wurde ein Restaurant „der Leuchtturm“ auf dem Biggedamm errichtet, man füllt die „Waldenburger Bucht“ mit Sand und eine kleine „Eisenbahn“ fährt Touristen von A nach B. Alles für mich kein Problem (als Einheimischer kennt man die Ecken die andere nicht kennen und wo man seine Ruhe hat) aber der neuste Streich der Touristikabteilung Biggesee macht mich wirklich sauer.

ruine8 Nicht nur das man an der Ruine ALLE Bäume gefällt hat die die „Sicht“ vom Leuchtturm „stören“ könnten, nein. Es wurde absolut keine Rücksicht auf die alte Bausubstanz genommen! Hier und da fehlen Steine, das Gelände sieht aus wie ein Schlachtfeld und um dem ganzen die Krone aufzusetzen legt man eine Hochspannungsleitung direkt vor den erhaltenen Turm der Ruine (um sie Nachts ins richtige Licht rücken zu können). Man sieht stellenweise wie die Bäume auf die Ruine geknallt sind, kein Problem wenn man lose Steine einfach wieder in die entstandenen Löcher stopft.

Bei der Presse kommt das ganze im übrigen sehr gut an! Man hat endlich etwas „für“ die Ruine getan und die Touristen haben auch was davon! Wo früher noch die Natur und die alte Ruine im Einklang nebeneinander standen, wo Touristen sich höchstens hin verirrt hätten und wo ein ganz eigener Charme versprüht wurde treten sich heute die Menschen auf die Füße, Bäume gibt es keine mehr und der Geruch von Urin liegt in der Luft. Wenn man sich aber an den Anblick von Hundehaufen, Müll und traurig wirkenden Baumstümpfen gewöhnt hat muss man den Worten der Presse aber wirklich zustimmen… Beim letzten Karnevalsumzug in Attendorn gab es einen Themenwagen mit der Aufschrift „Wenn hier der Touri uriniert ist die Ruine ruiniert“, wie Recht sie hatten…

Schade, dass man Heute anscheinend nur ein paar passende Stempel benötigt um so was anzurichten!

Liebe Grüße (mit einen traurigen Beigeschmack und Wut im Bauch)

Basti

Genusscachen in Plettenberg

// Mai 30th, 2010 // 1 Comment » // Touren

Hach war das schön! Am Samstag war das Wetter ja angenehm und ich hatte mir einen Multi und einen Tradi vorgenommen (zu mehr habe ich im Augenblick aufgrund diverser Arbeiten im Garten ohnehin keine Zeit). So führte mich also mein Weg an den Rand von Plettenberg! Hier steht die Burgruine Schwarzenberg, früher sicherlich eine herrschaftliche Burg, heute der Ideale Platz für einen kleinen Multi bei dem es einiges zu sehen gibt!

schwarzenberg2 Ich war ja schon mal hier, jedoch hatte ich an dem Tag aufgrund von einer Station die ich falsch abgelesen hatte leider kein Glück. Am Samstag aber mit Telefonnummer der Ownerin in der Tasche klappte es wie am Schnürchen. Mir fehlte nach der Station mit Panne nur eine weitere Station und ich suchte mir sprichwörtlich nen Wolf! Aber gut, die Telefonnummer hatte ich ja im der tasche also schnell ins Handy eingetippt und angerufen… es stellte sich heraus das die Station tatsächlich gemuggelt war und ich sie gar nicht hätte finden können. Auch die Zahl fürs Final in der ersten Station war spurlos verschwunden…

Mit Hilfe der Ownerin konnte ich dann aber doch das Final aufspüren und mich über eine große Munitionskiste mit richtig schönem Inhalt freuen. Nachdem ich dann noch für die Ownerin die Station 1 überprüft hatte (in der ja die Zahl fehlte) und ich noch einige Fotos der Ruine geschossen hatte, ging es zu meinem zweiten Cache an diesem schönen Samstag „Engelbertstuhl“. Diesen konnte man wunderbar von der Ruine aus angehen und der Weg war wie gemalt, ich fühlte mich zwischenzeitlich wie… in den Alpen und der Lüneburger Heide gleichzeitig, der Weg war wirklich das Ziel!

idioten An der passenden Koordinate angekommen genoss ich erstmal die wunderbare Aussicht. Kaum zu glauben das man hier mitten in der Pampa einen Aussichtspunkt eingerichtet hatte, kurz auf einer Bank inne gehalten und über die Schönheit des Sauerlandes sinniert, ehe ich mich zur Dose aufmachte. Hier musste man zwar etwas „Bergsteigen“ aber die Dose war schnell ausgemacht. Mit freudiger Erwartung öffnete ich die Dose und blätterte im Logbuch… bis mir auf der letzten Seite schlecht wurde (siehe Foto). Da frage ich mich wirklich welcher Kleingeist die Dose vor mir fand und warum man Verleumdungen in ein Logbuch schreiben muss… die Seiten habe ich dann allerdings entfernt (mit passendem Vermerk im Log und Online-Log versteht sich). Das trübte meine Laune… allerdings nur kurz denn:

gcoin3 Ich hatte im Final der Burgruine eine wunderbare Coin gefunden! Ich möchte gar behaupten es war die schönste Coin die ich je in Händen hielt „Seals of Salomon“! Ich finde es schön das jemand so was schönes auf die Reise schickt und vor allem finde ich es mutig, denke aber auch, dass ein Cacher der einem anderen etwas so schönes präsentiert (in diesem Fall mir) auch einige Bilder seiner Coin auf Reisen verdient hat, also Kamera raus und die Ruine zum Fotostudio für die Münze umfunktioniert…

Es war ein richtig schöner Samstag! Die beiden Caches waren sehr sehenswert und der Multi gut durchdacht, die Coin rundete dann meine kleine Samstagstour ab. Da weis man doch wofür man dieses Hobby macht!

Liebe Grüße

Tradis im Sauerland…

// Mai 20th, 2010 // 1 Comment » // Touren

In den letzten Tagen verschlug es mich mal wieder an einige Orte, von denen ich bisher nicht einmal wusste, dass es sie gibt. Ohne eine Dose hätte ich wohl die Orte die ich „becachen“ durfte nie kennen (und auch schätzen) gelernt. Während immer öfter von hingeworfenen Tradis die Rede ist, habe ich die Probe gemacht und mal wieder einige Traditionals die mehr oder weniger am Weg lagen eingesammelt. Was soll ich sagen? Keine der 15 Dosen (mit einer Ausnahme die Knipperdolling07 und mir dennoch den ganzen Tag Spass bereitete)  war an einem nicht sehenswerten Ort.

pyramiden-weitblick Wir haben grandiose Ausblicke genießen dürfen, einiges über die Geschichte der Umgebung gelernt, uns Naturdenkmäler angesehen und ein wenig „Lost“ wurde es zum Ende hin auch! Als wir uns am Samstag auf den Weg machten stand eigentlich ein T4er Multi auf unserer Liste, auf dem Weg dahin kamen wir jedoch noch an einer Dose vorbei, mit der ich seid dem Winter (wer erinnert sich nicht gerne an die Schneeberge…) noch eine Rechnung offen hatte. Kurzerhand wurde dann unsere Planung über den Haufen geworfen und wir entschieden erstmal die Tradis, die auf dem Weg bis zum Multi lagen zu heben. Wir fanden dann den Cache, der mir im Winter verborgen blieb recht schnell und machten uns auf den Weg zu „Schweinerei“ einem Tradi auf einem Parkplatz direkt an der Strasse.

Der Name war wirklich Programm! Nicht nur das wir bis zu den Knöcheln im Müll standen und die Koordinaten etwa 40 Meter im Off waren… nein wir konnten auch trotz intensiver Suche und dem heranziehen eines TJ (unsere letzte Hoffnung sozusagen) nicht fündig werden… Schweinerei! Aber wir währen ja nicht wir, wenn wir diese Chance ungenutzt gelassen hätten! Die Parkkoordinaten bei der Schweinerei waren in Ordnung und wir machten uns auf den Weg… wie das im Sauerland so ist natürlich den Weg bergauf! Die Entfernung zum Cache wurde weniger und die Hänge neben unserem Pfad wurden steiler und steiler! Dank Kyrill konnten wir einige schöne Ausblicke genießen und wir hatten gar nicht mitbekommen, dass sich die Entfernung zum Cache wieder vergrößerte, das lag allerdings nicht an uns, sondern einfach daran das es der Weg so vorgab. Durch die Pampa laufen war hier aufgrund der Steillage kaum machbar und außerdem muss man die Natur ja nicht überstrapazieren. Nach einer gefühlten Ewigkeit standen wir nun an den „drei Kreisen“ das GPS piepte und die Dose war in kürzester Zeit aus ihrem Versteck befreit worden… Toller Cache… tolle Umgebung! Die „drei Kreise“ waren erreicht und ohne die Dose wäre ich niemals diesen Weg gegangen und hätte nie erfahren was die „drei Kreise“ eigentlich sind. Wir haben gestrahlt wie kleine Kinder die an heilig Abend vor dem Weihnachtsbaum stehen und Knipperdolling brachte nur ein „Naja… Tradicachen im Sauerland ist einfach was besonderes“… Oh ja ;)

vogel Doch es war ja auch der Tag der schönen Aussichten, der Tag der Weitblicke. Als wir also wieder am Auto ankamen, peilten wir als nächstes den Cache „Südblick“ an, die Suche nach einem Parkplatz gestaltete sich schwieriger als das heben der Dose die wir schnell in den Händen hielten. Dann jedoch bemerkten wir erstmal in was für einer Gegend wir uns befanden, wir standen wohl mitten auf einem kleinen „Flugplatz“. Hier treffen sich wohl des öfteren Drachenflieger um sich heldenhaft über einen Steilhang rennend in die Lüfte zu erheben… (Das hat schon was von Poesie ;) ). Die Aussicht war dementsprechend grandios… hätte ich niemals erwartet und schon gar nicht an so einer Stelle… genial!

Ein wenig „geflasht“ von dieser Location ging es weiter nach „Wildewiese“ einen Ort den ich nur vom Ski fahren her kannte und den ich Heute wohl immer noch nur in weiß in Erinnerung halten würde wenn… ja wenn es GC nicht gäbe! Auf „Höhe678“ freute ich mich schon den ganzen Tag, der Name machte neugierig und ich mag Aussicht…weite und den Überblick! Als wir auf den Parkkoordinaten standen war uns das Ziel schon klar, ein Aussichtsturm auf einer Bergkuppe. Dieser sah bei der Ankunft von unten gar nicht mal so hoch aus, wohl bemerkt von unten denn die Treppen zogen sich wie Kaugummi und als ich dachte es hört gar nicht mehr auf (ähnlich wie beim Kölner Dom) standen wir schon oben und konnten die Dose (die hier wirklich zur Nebensache wurde) schnell finden um die Aussicht zu genießen…. Wow!

Unweit dieser Höhe findet sich dann der Cache „Schlubberherms“ der uns ein Stück in die Geschichte mitnahm um uns einen Interessanten Ort zu zeigen (wenn man also schon mal den Turm gemacht hat unbedingt auch hier vorbei schauen!). Geschichte gab es noch eine ganze Menge! Einige Dosen später befanden wir uns an einem Earthcache sowie am Start eines Mystery… Dieser war schon gelöst aber nur durch einen glücklichen Zufall konnten wir diese gelungene Runde die einem den Bergbau des Mittelalters näher bringen sollte (und auch gebracht hat) angehen. Die Stationen sind gut und es gibt reichlich zu sehen, ein gelungener Abschluss des Cachesamstags zusammen mit Knipperdolling07 auch wenn uns die Finaldose (noch) verborgen blieb!

moonwalk Am Sonntag stand dann doch noch ein T4 Multi auf meiner Liste „Lännestädter Klippen II – Moonwalk“! Wie ich nun mal bin, suche ich mir IMMER den längsten und sicher kompliziertesten Weg heraus. Im Listing wurde schon auf einen „steilen Aufstieg“ hingewiesen (die 4 Sterne stehen ja nun mal nicht zum Spass da…) aber das ich für diesen Multi 3 Stunden durch die sauerländische Wildnis irren musste (was ich mir selber anzukreiden habe da ich meine Topo immer noch nicht richtig bediene) hatte mir vorher keiner gesagt. Im nachhinein muss ich sagen „Der Weg ist das Ziel“ und der war einfach klasse, ich habe keine Minute bereut und war, als ich am Final ankam wohl der glücklichste Cacher im Sauerland, das war mir auch 5 Sterne bei GCVote wert! Wer mal im „lennestädter Raum“ unterwegs ist sollte sich diesen Cache nicht entgehen lassen! Die Tradis die ich nach diesem Cache eigentlich noch machen wollte habe ich erstmal hinten angestellt… aber bald ist ja wieder Wochenende!

Neben dem ganzen Lob habe ich aber noch einen kleinen Kritikpunkt an zu bringen, wieso muss man in Wäldern, in denen es sicher einfach möglich währe eine etwas größere Dose zu verstecken, „Micros“ oder „Smalls“ verstecken? Man sollte nicht vergessen, dass ein „Regular“ auch die reguläre Größe sein sollte!

Liebe Grüße

Aktion: Ich bin ein Hintleser!

// Mai 4th, 2010 // 18 Comments » // Allgemein

Immer wieder kommt es vor, dass ich mitten in der Botanik stehe, mein GPS Tango tanzt und ich einfach nicht mehr weis wo ich noch suchen soll. Sicher bin ich da nicht der Einzige und jeder Cacher wird das schonmal erlebt haben.

In einer solchen “Stunde der Not” kommt dann der so genannte Hint zum tragen. Frohen Mutes Decrypte ich also den Hinweis nur um dann lesen zu müssen: “Wer das liest ist ein Hintleser”. Super! Ich kann bei einem so aussagekräftigen Hint meine grenzenlose Begeisterung kaum zurück halten nachdem ich 2 Stunden durch den Wald geirrt bin. Es gibt sicher eine Menge Beispiele für sinnlose Hints und um solchen “Hinweisen” (bei denen man sich als Suchender schon teilweise wirklich veralbert vorkommt) ein wenig entgegen zu wirken starte ich die Aktion “Ich bin ein Hintleser”.

Zum einen führt man durch eine solche Aktion eben jene Hinweise wie oben angeführt Ad Absurdum und zum anderen regt man (meiner Meinung nach) auch ein wenig zum Nachdenken an. So habe ich in Zusammenarbeit mit anderen Cachern und natürlich durch das lesen in verschiedenen Foren und Blogs eine kleine Liste zusammengestellt die ein wenig den Sinn eines Hints beleuchten und vor allem Aufklärung schaffen soll:

  1. Entgegen vieler Meinungen ist das lesen und benutzen eines Hints nichts was mich zu einem schlechteren Cacher macht! Es ist absolut egal ob mein Name mit oder ohne Hint im Logbuch steht, Hauptsache er steht überhaupt darin. Im nachhinein wird ohnehin kein Mensch danach fragen, ob ein Hint von Nöten war.
  2. Der Weg ist das Ziel und die Dose ist die Kür! Ja schon, aber wir betreiben alle ein Hobby was sich Geocaching nennt. Viele Menschen werden ohne Hint den halben Wald umgraben! Das schadet Tier- und Pflanzenwelt, dadurch wird das Bild in der Öffentlichkeit nur ins falsche Licht gerückt.
  3. Niemand muss die Dose finden! Sicherlich, aber es wird viele Leute geben die eben jenes versuchen. Ohne einen Hint sucht der Eine oder Andere offensiver, das lockt Muggel an was wiederum bedeutet, dass Eure Dosen öfter gewartet werden müssen, die Polizei anrückt oder ein Bombenräumkommando auf den Plan gerufen wird. (Alles schon passiert)
  4. Du benötigst eine Rohrzange und der Cache ist nur von 08:30 Uhr bis 17:15 Uhr zu besuchen. Gut zu wissen! Dann fahre ich die 20 Kilometer nach Hause zurück weil es bereits 18:00 Uhr ist und die Zange fehlt. Solche Dinge gehören in die Cachebeschreibung, nicht in den Hint!
  5. “Unter einem Stein” oder “Baumstumpf”. Das macht weder in einem Steinbruch, noch in einem von Kyrill verwüsteten Walstück Sinn. Sucht einen markanten Ort an dem man sich Orientieren kann.
  6. “Hintleser”! Wir üben alle ein gemeinsames Hobby aus bei dem Jeder dem Anderen ein wenig Respekt entgegen bringen sollte. Ihr versteckt Eure Caches vor einem Muggel, nicht vor einem Cacher! Solche “Hints” stoßen bei niemandem auf Verständnis, Frust und Ärger machen sich breit wenn man nach einer 2 stündigen Wanderung einen solchen Hinweis lesen muss. Das schlägt sich auch im Logeintrag wieder und ist schlechte Eigenwerbung für Euch und Euren Cache!
  7. “Flaskenbeier im Bürkel ummen Acker” Regionale Hints helfen Menschen die nicht aus der näheren Umgebung kommen nicht wirklich. Halte den Hint so verständlich wie möglich und verzichte auf Dialekte oder Hinweise wie “wie immer”
  8. Solltest Du ein Spoilerbild angegeben haben, lasse die Zeile für den Hint frei bevor Du “siehe Spoiler” hineinschreibst. Ergänzende Hinweise wie etwa “im Wurzelbereich der gespoilerten Eiche” sind dagegen auch ohne ein Spoilerbild nützlich da man weis wo man zu Suchen hat.
  9. Wem diese einfachen Punkte zu viel sind, der lässt den Hint einfach weg. Dann weis man wenigstens im voraus, worauf man sich einlässt.

Sollte sich ein Punkt finden, der Deiner Meinung nach wichtig ist, hier aber nicht angeführt wurde, so teile mir das doch bitte mit: Admin[ät]secret-boxes.de

Wenn diese Punkte berücksichtigt werden, muss sich niemand mehr über einen sinnlosen Hint ärgern, ihr habt halb so viel Ärger und die Cacherwelt hat sich ein Stückchen ins positive bewegt. Versetz Dich beim Auslegen eines Caches immer in die Person, die den Schatz heben will. Du weist natürlich wo zu suchen ist und oftmals übersieht man Feinheiten! Am besten ist es, wenn Du vor der Veröffentlichung einen Betatest machen lässt. Suche hierfür einen Cacher aus Deiner direkten Umgebung und frage freundlich, in den seltensten Fällen wird sich kein anderer Cacher finden, der Dir bei Deinem Cache behilflich ist. Es ist eben ein Hobby an dem auch andere Spass haben möchten und so trägst Du ein Stückchen dazu bei.

Folgende Blogbetreiber sind Hintleser:

http://knipperdolling07.wordpress.com/

http://hmichel777.wordpress.com/

http://www.didibolle.wg.vu/geocaching_statistik.html

http://pfotenblog.cachingdog.de/

Wer kann sich an der Aktion beteiligen?

Jeder der möchte! Als Betreiber eines Blogs kannst Du gerne einen Artikel zu der Aktion verfassen. Die unten stehende Grafik kann man wunderbar in eine Forensignatur einfügen und als twitternder Zeitgenosse hilft Mundpropaganda. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und Du kannst jedem erzählen, dass Du ein Hintleser bist.

Wie kann ich mich beteiligen?

Wie oben schon erwähnt kannst Du einfach dazu stehen ein Hintleser zu sein! Du kannst aber auch Artikel verfassen und die “Hintleser” Grafik in Deinen Blog einfügen. Jeder Blog der teilnimmt wird hier unterhalb des Artikels verlinkt. Damit ich sehe, wer sich als “Hintleser” outet, bitte ich darum mir eine Mail an die oben stehende Adresse zu senden. In dieser sollte Der Link eures Blogs zu finden sein und eine kurze Info (zum Beispiel wo auf der Seite ich das “Hintleser” Banner finde) stehen.

Ansonsten:

Ich freue mich natürlich immer über Kritik, Anregungen oder Ratschläge. Immer raus damit denn dafür gibt es die “Kommentar-Funktion” in diesem Blog. Mir ist natürlich klar, dass ich hiermit die Welt nicht verändern kann aber ich versuche es wenigstens! Wenn ich mit der Aktion nur einen Bruchteil der Cacher erreiche, die absolut sinnfreie Hints online stellen habe ich zumindest schonmal einen kleinen Teil dazu beigetragen das Cachen der Welt ein wenig erträglicher zu machen.

Ich bin ein Hintleser!

Basti

HTML- Code für das Banner:

Cacheblockade überwunden!

// Mai 3rd, 2010 // 2 Comments » // Touren

Ich weis ja nicht, ob es nur mir so ging, oder ob es noch mehr Cacher/innen da draußen gibt, die nach einem kleinen Meilenstein eine Cacheblockade bekommen. Nach dem Lost Place habe ich wirklich keinerlei Ambitionen gehabt mich in irgendeiner Form auf die Suche zu begeben. Es mag an der Lokalität gelegen haben die mich ein wenig erschlagen hat (ob der zahlreichen Eindrücke) oder an etwas anderem. Den genauen Grund werde ich wohl nie ganz verstehen können. Kennt das ganz rein zufällig noch jemand?

wege An diesem Wochenende war es dann aber wieder soweit. Das Wetter war wiedererwartend gut und ich hatte endlich mal wieder Zeit und vor allem Lust auf Cachesuche zu gehen. Vielleicht hatte meine kleine Pause etwas gutes, denn ich konnte endlich mal meinen inneren Schweinehund besiegen und einige Multis bzw. einen Mystery in meiner Homezone besuchen. Vor meiner „Blockade“ hatte ich zu eben diesen Caches so gar keine Lust.

Also ging es am Samstag nach Attendorn bzw. die nähere Umgebung. Hier zeigten sich dann all die „Bollerwagenmuggel“ die ich in meiner Vorfreude ausgeblendet hatte… „Na klar.. erster Mai! Alle diejenigen die sonst niemals raus gehen würden, machen dies nun und leeren auf 3 Km Wegstrecke zu fünf Mann 20 Kisten Bier“ so oder so ähnlich war wohl der Gedankengang der mir durch den Kopf schoss… Wenigstens waren die Muggel die ich traf bis auf kleinere Ausnahmen alle friedlich und noch dazu fähig mehr oder weniger aufrecht gehen zu können.

tutencache Nachdem ich erstmal 2 ältere Backhäuser (Backes genannt) und einen Mystery gelöst bzw. gefunden hatte brach ich zu dem Cache auf der mir schon länger ein Dorn im Auge war. „Stony Cache“ ist der Titel dieses Multis, der dem geneigten Cacher die Attahöhle näher bringen soll. Ich kann auch an dieser Stelle nur empfehlen selbige einmal zu besuchen (wenn man denn zufällig schon mal in Attendorn ist). Der Einstieg in diesen Multi ist sehr schön gemacht (Fragen zur Höhle, die man entweder durch einen Besuch oder durch das Internet lösen kann), die Wegführung gefiel und auch der Fernblick ist hier und dort sehr schön! Als ich dann jedoch am Final ankam fragte ich mich wie so oft warum man Lock & Lock Dosen in Plastiktüten packen muss? Vielleicht damit sich darin die Feuchtigkeit besser hält? Und um ganz sicher zu gehen packt man den Cache dann direkt in 2 Tüten (falls eine weg gammelt) ;) . Das war aber auch wirklich das einzige Übel bei dem Cache! Ansonsten wie oben schon angeführt sehr schöne Runde.

Nun wollte ich (bestärkt durch meine bereits gefundenen Multis) noch einen Abstecher zum Biggesee machen. Die erste Koordinate meines auserwählten Multis war schnell zu Hause gelöst, dennoch wollte ich wissen ob meine Vermutungen stimmten und bin dann brav die erste und zweite Station vor dem Final abgelaufen. Am Final ging alles recht schnell… Heute schaue ich dann ins Listing und lese folgendes: (Zitat) „Heute problemlos geloggt, da mich die Dose/Tüte schon von Weitem anlachte. Hab die Aufgaben so lösen können und bin direkt hin. Der Aufstieg ist so nicht ohne, hehe…. Habe mir dann auch mit der Tarnung mehr Mühe gegeben und hoffe, der/die Nächste(n) werden es nicht so “einfach” haben.“

Habe ich eine falsche Auffassung von Geocaching oder sehe ich einfach nur etwas falsch: Wenn ich an eine Stelle komme, an der normalerweise keine Menschenseele irgendwie geartet vorbeiläuft und ich den Cache (vom Weg den man eigentlich gehen sollte…) nicht sehe, dann verstecke ich ihn doch wieder genauso wie ich ihn vorgefunden habe oder? Ich bin der Meinung, dass ich einen Cache nicht vor einem Cacher sondern eher vor dem Muggel verstecke. Wenn der Muggel nichts ahnt, der Cacher aber sofort bescheid weis ist doch alles gut?! Naja vielleicht bin ich da auch einfach zu verbohrt… Besonders gefreut hat mich nach den ganzen Multis der Tradi „Spitzfindig“ da ich diesen überraschend schnell in Händen hielt. Ich kenne da nämlich jemanden der sich regelmäßig die Zähne daran ausbeißt (ich möchte ja niemanden erwähnen, es reicht wenn ich weis das die Person die ich meine diesen Artikel garantiert liest! *g*).

tor Am Sonntag folgte dann noch die Tradirunde „um den Höchsten“. Von Anfang an stand diese Unternehmung unter keinem guten Stern. Ich hatte vorher noch einige Caches gemacht die auf dem Weg lagen und über mir braute sich ein Gewitter zusammen. Als ich noch etwa 2 Autominuten von der angegebenen Parkkoordinate entfernt war, öffnete der Himmel seine Schleusen und ich sah durch die Windschutzscheibe meines Autos noch knappe 20 Meter weit. Die Tour an dieser Stelle zu beenden kam für mich kaum in Frage, dafür war ich schon zu weit gefahren und bei den gegenwärtigen Spritpreisen überlegt man es sich dann doch zwei mal ob man einfach wieder knapp 30 Km nach Hause fährt. Ich tat also das meiner Meinung nach einzig richtige und kehrte in das Gasthaus an den Parkkoordinaten ein um in Ruhe eine Waffel zu essen und einen Kaffee zu trinken, immer in der Hoffnung das der Regen nachlässt. Gerade als ich gezahlt hatte öffnete sich der Himmel über mir und die Sonne brach durch… Herrlich! Also los…

Die Tour war schön! Die Wegführung klasse und die Stationen… ja die waren (wohl aufgrund des Wetters) 20-25 Meter im off. Ohne die guten und aussagekräftigen Hints währe ich hier absolut aufgeschmissen gewesen und hätte wohl abbrechen müssen. An dieser Stelle mein Dank an den Owner der den Sinn eines Hints verstanden hat. Die Stationen zogen sich aber dennoch wie Kaugummi… Zwischen 20 Minuten und einer halben Stunde benötigte ich in der Regel trotz Hinweisen. Dennoch habe ich alle Stationen irgendwie finden können. Am Bonus war die Luft dann allerdings so raus, dass ich hier nach 10 Minuten der erfolglosen Suche abgebrochen habe. Der wird allerdings nachgeholt sobald ich noch mal in der Gegend bin.

Ich hoffe damit ist meine Blockade überwunden und ich kann wieder voller Elan durch die Wälder ziehen. Danke an all die Owner für schöne Caches an diesem Wochenende!

Liebe Grüße

Basti