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BeitragVerfasst: Do 20. Mär 2014, 14:56 
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Sonderteil - DIE REFORMEN

Der König ist tot – lang lebe der König und die Königin!
Bereits kurz nach der feierlichen Krönung im Dijoner Dom hatten Ihre Majestäten Heinrich und Adelheid, König und Königin von Burgund, eine neue Ordnung des Reiches beschlossen. Sie wurde am Tag der Heiligen Agatha Catania feierlich zu Dijon verkündet.

Wer Heinrich den Löwen von Burgund und seine Gemahlin Adelheit kennt, dem war klar, dass Veränderungen kommen würden, denn es könnte keinen größeren Unterschied geben wie zwischen dem neuen und feudal eingestellten Königspaar und dem 'Soldatenkönig' Philipp II. der sein Leben lang den Ritter, den König, den Offizier und den Kaufmann in sich vereinte.

Doch die im Folgenden genannten Veränderungen wurden bei Volk und Adel wohl aufgenommen und sorgten für eine Aufbruchsstimmung, die am besten mit dem Phönix zu vergleichen ist, der sich aus der Asche erhebt und in neuem Glanze, noch strahlender weiter existiert.

Die erste Amtshandlung der Krone war es die Auflösung der königlich burgundischen Armee oder KBA, wie sie im Volksmund schlicht genannt wurde, zu bestätigen. Die nach dem Krieg in Flandern verbliebenen Soldaten der KBA wurden ehrenhaft entlassen oder in die Reichsgarde bzw. in die herzoglichen Garden übernommen. Die Reichsgarde selbst allerdings wurde umfangreich aufgestockt.
Damit die Reichsgardisten des Königs sich versorgen und ausrüsten können, werden ihnen Lehen in den Stammlanden und Besitzungen der Krone vergeben. Die meisten Garnisonen werden, da nicht mehr benötigt, aufgelöst. Ein Teil der Soldaten hat sich für die Dauer eines halben Jahres in den verbliebenen Garnisonen oder in Dijon aufzuhalten, während der andere Teil sich um seine Lehen zu kümmern hat. Es ist aber immer eine gleichbleibende Anzahl von Reichsgardisten im Dienst.

Alle Offiziere im Reich Burgund, nicht nur die der Reichsgarde, haben von nun an mindestens vom untituliertem Adel zu sein. Ritterbürtige werden bevorzugt.
Die zum Zeitpunkt der Auflösung der KBA noch im Dienst befindlichen Offiziere, welche nicht von Stand waren, werden größtenteils ehrenvoll in den Ruhestand geschickt oder in Einzelfällen in den Adelsstand erhoben.


Des Weiteren wird das Großherzogtum Burgund geschaffen, welches unter unmittelbarer Herrschaft der königlichen Familie steht und unveräußerlicher Besitz der Krone ist. Das Großherzogtum umfasst die Stammlande, das Herzogtum Burgund, die Freigrafschaft Burgund und das Fürstentum Nevers.

Die Reichsfürsten Burgunds, namentlich die Herzöge von Brabant, Blankenberg, Lothringen und Flandern, sowie die Fürsten der Neuen Marken und die Markgrafen von Niederrhein werden zu Kurfürsten des Reiches erhoben. Nur sie bilden den Kronrat und dürfen die höchsten Hofämter innehaben. Hier gibt es nur 2 Sonderregelungen.

Der Stand der Reichsgrafen wird abgeschafft, ihre Privilegien und Pflichten gehen auf die Kurfürsten über.

Als Berater am königlichen Hof verbleiben vom früheren Kronrat nur der Erzmagier Burgunds und der Lordkanzler des Reiches, welcher auch das Amt des Truchsess ausübt.

In jedem der Reichsgebiete der Reichsfürsten soll eine Königspfalz entstehen, wo der König mindestens einmal im Jahr Hof und Gericht hält. Die Kosten der 6 Königspfalzen tragen Krone und der jeweilige Reichfürst je zur Hälfte. Es wird ein Pfalzgraf eingesetzt, der für Erhalt und Versorgung der Pfalz verantwortlich ist.

Das Amt des Kronritters wird aufgelöst. Ihre Majestäten danken den Kronrittern des Reichs für ihre treuen Dienste und entlassen diese ehrenwerten Vasallen in ihre Lehen.
Die Neuordnung Burgunds machte die Schaffung eines neuen Ritterordens notwendig. Dieser Orden soll fürderhin als ‘Königlicher Orden der Goldenen Lilie‘ bekannt sein. Er steht nur burgundischen Rittern offen, die sich in Tapferkeit, Treue und Pflichtbewusstsein mehrfach bewiesen haben. König und Königin, die Großmeister des Ordens, allein entscheiden wer in den Orden aufgenommen wird. Die Ritter des Ordens geloben ewige Treue der Krone, schwören weiteren Lehnsdiensten und Titeln, es sei denn direkt von der Krone vergebenen, für die Dauer ihres Dienstes ab, denn Ihre Leben werden durch den Dienst an der Krone bestimmt. Sie werden, wie vielen vertraut ist, Reichsritter von Burgund genannt
Das Zeichen ihrer Amtswürde soll, wie einstmals, der rot weiße Rahmen um ihr Wappen so wie die Verschmelzung dessen mit dem königlichen Wappen sein, wie es von der Krone sonst nur den Kurfürsten zugestanden wird.
Die Zahl der Ritter darf niemals mehr, aber auch nicht weniger als drei Dutzend sein. Als Zeichen ihrer Macht entsendet die Krone jeweils fünf dieser Ritter zu einer Pfalz. Sie wählen aus ihrer Mitte einen zum Pfalzgrafen. Die restlichen Ritter verbleiben am Hofe in Dijon an der Seite der königlichen Familie.

Die Rechte der Herzöge einen ihrer Ritter zu ihrem eigenen Reichsritter zu bestimmen, bleiben bestehen. Ein herzoglicher Reichsritter hat ähnliche Rechte und Pflichten wie ein königlicher Reichsritter, nur auf das Land seines Herzogs / seiner Herzogin bezogen.

Im Rahmen der Reformen wurde dem geläuterten Flandern die Herzogskrone zurückgegeben und der erst vor kurzem zum Protektor von Flandern erhobene Tankred d'Orly wurde zum neuen Herzog von Flandern gekrönt.
Vorher ehelichte er die herzogliche Prinzessin Elena de Flandres, die Halbschwester der verstorbenen Genevre de Flandres, welche mit ihm zusammen das Herzogtum regiert.
Der voll rehabilitierte Gunther von Thielt, welcher den Rebellenkönig Johann ergriff, wird als Reichsritter Flanderns und Marschall von Flandern das neue Herrscherpaar nach Kräften unterstützen.

Es ergeht der Erlass, dass niemand im Reiche Burgund mehr Truppen als stehendes Heer unter Waffen haben darf, als die Krone, es sei denn, diese entscheidet im Einzelfall anders.

Das Amt des Marschall der Reichsgarde bleibt bestehen wie es ist, was auch für den damit verbundenen Titel eines Reichsritters von Burgund gilt. Dieses Amt wird weiterhin von Yvonne von Lennep bekleidet.

Das Amt des Großmarschalls der Königlich Burgundischen Armee verschwindet mit der Auflösung der selbigen und wird abgelöst vom Amt des Marschalls von Burgund, also des Reichsmarschalls, welches nach Entscheid der Krone mit dem Herzog von Blankenberg besetzt wird.

Die straffe Gildenregelung bei den Söldnern in Burgund wird gelockert. Söldnerkompanien können sich nun nahezu selbst verwalten. Die Schirmherrschaft über den Gildenbund der burgundischen Söldner behält aber die Cohors Leonis als zur Zeit größte Söldnertruppe. Sie verliert nur das Privileg die einzige Söldnergemeinschaft des Reiches zu sein.
Einjeder Adelige in Burgund darf nun Söldner anwerben, auch um diese im Fall einer Fehde gegen einen burgundischen Rivalen einzusetzen. Weiterhin verpflichten sich die Gilden der burgundischen Söldner dem Wort des Königs jederzeit zu folgen. Selbstredend ist es den Söldnern verboten sich bei Feinden des Reiches zu verdingen.

Das Gesetzbuch des Reiches wird auf Weisung der Krone an einigen wenigen Stellen überarbeitet. Jeder Reichsfürst ist verpflichtet das Gesetzbuch an seinen Gerichtshöfen als stetigen Leitfaden zu verwenden.

Die burgundische Kriegsflotte wird ebenfalls reformiert. Von den zur Zeit im Dienst befindlichen Kriegsschiffen und Seesoldaten verbleiben nur die modernsten Schiffe, bestehend aus Karavellen, Korvetten, Fregatten und Linienschiffen und die dazugehörigen Seesoldaten im Dienst der Krone, welche für den Schiffsbetrieb und die Sicherung der beiden Kriegshäfen nötig sind.
Die restlichen Schiffe wurden an die Handelsgilden verkauft, welche auch eine große Zahl der Seesoldaten unter Sold genommen haben.


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