Banner Burgund e.V.

Aktuelle Zeit: Fr 24. Nov 2017, 03:39

Alle Zeiten sind UTC




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Mo 10. Nov 2014, 15:42 
Offline

Registriert: Mi 26. Feb 2014, 09:51
Beiträge: 45
Leitartikel:

Ihre Majestäten Adelheit und Heinrich von Burgund verkündeten an Volk, Adel und Kirchen:

“Die christliche Weihnachtszeit steht nun bevor und so rufen wir alle Untertanen auf zu Mildtätigkeit und Barmherzigkeit. In diesem Jahr jedoch richten wir unser Wort an die Kirchen aller Gläubigen deren Schutzherr Wir sind und laden Euch alle ein, mit Uns gemeinsam jenes Fest zu feiern.
Zum Feste sei allen Rittern mit Lehen erlaubt ein Stück Wild zu jagen auf den Ländereien der Pfalzen, um dies mit Ihren Untertanen zum Feste zu teilen.
Wir freuen Uns über jeden Adligen und Kirchenvorsteher der Uns dies in seinem Lehen und für seine Lehensnehmer gleichtut und somit durch seine Mildtat unser Wohlwollen hege.
Die Ministerialen und Jagdmeister der Provinzen Unseres Königreiches werden eine Zählung der Abschüsse durchführen, um dafür zu sorgen, dass kein Übermaß an Wild gejagd wird."


Elverfeld wieder dem Reich angegliedert

Am 30. Oktobri verstrich die Frist des Regnums Elverfeld seine, hochoffiziell per Brief und Siegel festgelegten Schulden, an das Königreich Burgund zurückzuzahlen. Auch der eigentliche Lehnsherr gab keine Stellungnahme ab und blieb Elverfeld fern.
Da das Regnum selbst als Pfand für diese Schulden benannt worden war, wurde es nach Ablauf der Frist wieder Teil des Reiches.
Die letzten Monate hatten die blankenberger Gilden, im Auftrag von König und Herzog viele Schäden in Elverfeld behoben und die Gardetruppen hatten Recht und Ordnung wieder hergestellt.
Sogar aus dem Ausland waren Spenden eingetroffen und so hatte die Herrin von Seetal einen gar feinen christlichen Schrein gespendet, welcher am Protalübergang nach Seetal errichtet wurde.
Wie bei den meisten, bekannten Portalübergängen im Reich, wurde nun auch hier, in Zusammenarbeit mit der Magiergilde, um den magischen Übergang eine Art Zoll-oder Grenzstation errichtet, um ein versehentliches Betreten des Portals zu verhindern. Durch den kleinen Schrein ist es jetzt aber einer der wenigen Übergänge wo Reisende sich vorher an gesegneter Stätte zum Gebet niederlassen können.
Das Gebiet wurde zunächst von der Krone unter blankenberger Verwaltung gestellt, wobei die Dauer nicht genau benannt wurde, wie wir bereits in unserer letzten Ausgabe berichteten.

Burgundischer Deserteur wurde in Stauchen ergriffen

Wie wir aus gut informierter Quelle erfahren haben, wurde der gesuchte, sehr gefährliche und magisch hoch begabte burgundische Deserteur und Mörder Samuel Normond von einer Truppe aus Blankenberg unter der Führung der Schildknappin Blanka von Ahrensberg und der arkanen Großmeisterin Lady Liyeta in Stauchen gestellt und zur Strecke gebracht. Der Verbecher war wohl durch Chaoseinfluss verändert worden und Stauchen hatte um Hilfe bei der Lösung des Problems gebeten. Selbstredend hatten unsere tapferen Streiter auch noch Hilfe von Verbündeten bei Ihrer Jagd.
Vollständig gelöst wurde das Problem allerdings nicht, denn Normond war nur ein Handlanger eines noch größeren Übels in Person eines gewissen Norgal.
Aufgrund der guten Zusammenarbeit sagte Burgund weitere Hilfe zu, sofern diese verfügbar ist.


Südmark wieder burgundisch

Wie einige von Euch, geneigte Leser, vielleicht noch wissen hatte das Königreich Burgund im Jahre 1196, welches auch als ‘Das Jahr der Missernten‘ bekannt geworden war, mit dem benachbarten Herzogtum Falen einen, bis heute einmaligen, Vertrag geschlossen.
Damals war das märkische Gebiet südlich der Ruhr, was dereinst als Südmark bekannt war, für eine immense Lieferung an Nahrungsmitteln und einem gewichtigen Schutz- und Trutzbündnis, in Abwesenheit seiner Majestät, vom Lordkanzler des Reiches an die Falen abgetreten worden.
Der Lordkanzler hatte sich dereinst, gegen den Kronrat, über herrschendes Reichsrecht hinweggesetzt und diese Entscheidung gefällt, während König Philipp II. und seine Schwester Adelheit I. in Santiago de Compostela weilten. Warum es damals nach der Rückkehr seiner Majestät keine Konsequenzen gegeben hatte ist unbekannt.

Auch wenn es ihm die hungernde Bevölkerung damals gedankt hatte, so war dieser Vertrag eine schlechte Entscheidung des Lordkanzlers gewesen, wie sich in den Folgejahren zeigen sollte. Es war nicht nur der Fakt, dass sich Falen wenig bis gar nicht um die Südmark kümmerte und der Landstrich mehr und mehr verfiel, sondern auch die Tatsache, dass die Schutz und Trutzabsprachen nicht eingehalten wurden.
Falen erschien weder bei den Chaosaufständen in Flandern 1201, noch beim Krieg gegen Frankreich 1206. Auch beim Kampf gegen den Rebellen Johann von Flandern und dessen Chaoshorden im Jahre 1212 verhallten Burgunds Rufe scheinbar ungehört, ohne das sich der fälische Hof dazu äußerte.
Vor einigen Monaten ließ die Herzogin von Blankenberg die alten Verträge und alles damit Verbundene genau prüfen. Daraufhin wurde Falen ein höfliches, aber deutliches Ultimatum gestellt, sich wegen mehrfachen Vertragsbruches aus der Südmark umgehend zurückzuziehen und das Land wieder an den Grafen der Mark und somit an die herzogliche Krone in Blankenberg und Burgund zurückzugeben.

Wie nicht anders erwartet worden war, erfolge keine Reaktion von fälischer Seite und die gegebene Frist verstrich, woraufhin am 1. Oktobri 1214 blankenberger Truppen die Ruhr überschritten um die Südmark wieder in Besitz zu nehmen, wie es völlig rechtens war.
Ohne Widerstand und unter dem Jubel der Bevölkerung rückten die Soldaten bis in die Mitte des Gebietes vor, als sie dann doch auf eine fälische Abteilung trafen.

Wie uns von einem Informanten mitgeteilt worden war, bat Falen offiziell um Verzeihung für den Bruch der Verträge und verzichtete von Stund an auf die Südmark. Gerüchten zu Folge soll Falen noch eine erhebliche Menge Gold abgetreten, dafür aber eine große Menge an Nahrungsmitteln erhalten haben, um ihren in Not geratenen Nachbarn in Luhenburg zu helfen.

Es ist davon auszugehen, dass Graf Lothar noch dieses Jahr alle Grenzstationen bemann lässt und auch die alte Garnisonsfestung Südwacht wieder mit Truppen besetzt.

Wie zukünftig die Beziehungen zum Nachbar Falen aussehen sollen war bisher nicht zu ermitteln.


Trügerische Ruhe an der Maasline ?

Kurz vor Redaktionsschluss erfuhren wir, dass die Gefechte am Orkwall zum erliegen gekommen sind. Seit fast 2 Wochen wurden keinerlei Grünhäute mehr gesehen, was aber auch an der zunehmenden, Kühle des nahenden Winters liegen kann, denn noch nie haben Orks im Winter Krieg geführt.


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 

Alle Zeiten sind UTC


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de